MENU

Tapezieren selbst gemacht – Alles Wichtige

Das Tapezieren gehört eher zu den lästigen Aufgaben in Bezug auf den Wohnungseinzug oder Wohnungsauszug bzw. im Rahmen von Renovier Maßnahmen. Dabei ist das Tapezieren zugleich eine sehr teure Angelegenheit. Mit etwas Zeit, Geduld und Können lässt sich diese Aufgabe jedoch problemlos vornehmen, sowohl von Männern als auch von Frauen. Im nachfolgenden Guide werden sämtliche wichtige Aspekte in Bezug auf das Tapezieren von Wohnungen, Häusern und Räumen genannt und hervorgehoben.

Vorwort

Nichts sorgt für ein größeren Drama in einen Raum wie eine Tapete mit ihren Farben, Texturen, Bildern und Motiven. Bereits die alten Chinesen waren begeistert und dramatisiert zugleich von Tapeten, die doch einen solch großen Mehrwert bieten. Mit ein wenig Vorbereitung und Geduld kann das Tapezieren bzw. das Hängen von Papier ein Do-it-yourself-Projekt werden. Dabei muss jedoch der Raum gründlich von Kopf bis Fuß abgemessen werden, um effizient und nicht verschwenderisch bei diesem Projekt vorzugehen. Wir zeigen nachfolgend, wie das geht und was noch alles beachtet werden muss:

Einweichlösung

Drei Schritte sind nötig

Die nachfolgend genannten drei Schritte sind nötig, um das Tapezieren zu einem erfolgreichen Schritt werden zu lassen:

  • Allgemeine Vorbereitung
  • Vorbereitung der Tapete
  • Das Tapezieren
  • Abschluss

Schritt 1: Die allgemeine Vorbereitung

Zuerst gilt es, den Raum zu bemessen. Dabei sollten die Länge, Breite und Höhe für alle Wände aufgezeichnet werden. Fenster und Türen dürfen Heimwerker natürlich nicht vergessen. Mit den Messdaten geht es nun zum Baumarkt. Hier wird nun ein Liter Latexfarbe, die farblich an die ebenfalls auszuwählenden Tapeten angepasst sein sollte gekauft. Zuhause müssen nun die Wände durch Reinigungsmittel von Schmutz und Ablagerungen, vor allem Fett, welches das Papier nicht optimal anhaften lässt, entfernt werden. Auch sollten die Wände gründlich getrocknet und Schalter- sowie Steckdosenplatten mit einem Schrauber entfernt werden. Dies gilt auch für Gardinenstangen, Handtuchstangen oder andere Gegenstände, die an den Wänden befestigt sind. Nun muss der elektrische Strom im Raum abgeschaltet werden. Im nächsten Unterschritt werden Streifen auf die Wände gemalt. Danach kommt der Latex zum Einsatz, der auf alle Wände aufgebracht wird. Es wichtig, nun etwas Zeit vergehen zu lassen, um den Latex eine Trocknungsphase zu gewähren.

Schritt 2: Vorbereitung der Tapete

Nachdem nun der erste Schritt vollzogen ist, geht es erneut an das Messen und an das Schneiden. Die Vorbereitung der Tapete ist ein relativ einfacher Schritt. Schließlich muss hiernach fast nur noch das Einkleistern der Tapete vorgenommen werden. Voraussetzung hierfür ist natürlich, dass die Tapetenbahn, die bereits den Maßen entsprechend zugeschnitten wurde, auseinander gefalten wird. Es ist hilfreich diesen Schritt mit zwei Personen durchzuführen, da es schon ein kleines Geduldsspiel ist.

Das Tapezieren

Die erste Tapete wird gegen die Oberseite der Wand gehalten. Es ist stets besser, die Tapete etwas auf die Decke zu platzieren, damit beim Verrutschen keine Konsequenzen entstehen. Der Überstand der Falz kann danach ohne Probleme mit einem Messer entfernt werden. Dieser Vorgang wird nun wiederholt. Bei Ecken und Kanten gibt es jedoch ein paar Unterschiede. So sollte ca. ein Überstand von 2 cm um die Ecken herum angebracht werden, der ebenfalls anschließend entfernt werden kann. Bei Außenecken ist es wichtig, dass die Kanten der einzelnen Tapetenbahnen aufeinanderstoßen. Bei Steckdosen und anderen Anschlüssen ist es sehr unkompliziert, wenn kein Loch in die einzelnen Bahnen platziert wird, sondern die Bahn einfach über der Stelle platziert ist. Zugang zum Anschluss oder zur Steckdose erhält der Tapezierer bzw. später der Bewohner ebenfalls mit einer Schere durch das Entfernen der Verdeckung.

Papiers peints dans les mains d'un homme

Abschluss

Nachdem das Tapezieren beendet wurde, geht es noch an die Aufräumarbeiten, die teils sehr langweilig sein können. Alles klebt, alles ist dreckig, doch das Bild an der Wand ist die Belohnung für den ganzen Aufwand. Mit speziellen Drecksentfernern und Staubsauger in der Hand kann dieser Prozess ein wenig beschleunigt werden. Die restliche Tapete, die nicht genutzt wurde, sollte in den Keller oder Abstellraum gebracht werden, falls etwa später Tapete abfällt, durch schlechtes Anbringen oder auch durch Fremdeinwirkung (Kinder, Haustiere, etc.)

Vorherige Seite:
Nächste Seite:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.