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Richtige Pflege des Teichs

So ein Gartenteich hat wahrlich seine Vorzüge. Jeder Garten erfährt durch einen Teich einen absolut unübersehbaren Vorteil, oftmals wird der kleinste Garten zu einem erholsamen Tempel verwandelt, wo sich wohl jeder wohlfühlt. Es gibt mit Sicherheit nicht vieles, was ähnlich entspannend wirkt, wie dem plätschern des Teiches zu lauschen, und die Seele baumeln zu lassen. So ein Gartenteich macht aber auch Arbeit, denn wer möchte, dass der Teich auch in vielen Jahren noch schön aussieht, darf nicht auf eine regelmäßige Pflege verzichten. Neben der Pflege selbst sind auch einige Arbeiten nötig, die den Teich vor Schäden bewahren. Wer sich jedoch an die Tipps von Experten hält, der muss zumeist nicht viel Zeit in die Teichpflege investieren und kann sich schnell wieder schöneren Aktivitäten zuwenden.

Algen den Kampf ansagen

So ziemlich jeder Teichbesitzer weiß, dass Algen das größte Problem darstellen, sie wirken sich nämlich nicht nur negativ auf die Optik aus. Vielmehr stellen sie auch eine Gefahr für die Fische dar und trüben das Teichwasser ein, was wiederum zu einer schlechten Wasserqualität führt. Deswegen ist es wichtig, dass der Algenwuchs gestoppt wird. Dafür sind im Normalfall ein paar Handgriffe schon ausreichend. Ähnlich schnell können Pflanzenreste entfernt werden, die sich wohl in jedem Garten ansammeln. Je gründlicher hierbei vorgegangen wird, desto eher profitiert der Teich davon. Die Bepflanzung als solche sollte möglichst sinnvoll und pflegeleicht sein. Auch Schlamm ist ein Problem, je nach Wetterverhältnissen muss dieser regelmäßig aus dem Teich entfernt werden. Mit einer Filteranlage ist die Teichpflege dann optimal. Die richtige Technik muss nicht einmal viel kosten, es gibt nämlich auch relativ günstige Filtersysteme.

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Wasseroberfläche sauber halten

Sobald sich auf der Oberfläche des Wassers irgendwelche Verschmutzungen zeigen, sind diese sofort zu beseitigen. Durch solche Abfälle entsteht sonst Schlamm, der dann wiederum recht aufwendig entfernt werden muss. Für die Pflege der Wasseroberfläche gibt es auch spezielle Geräte, die Schmutz und Abfälle aufsaugen. Diese Arbeitserleichterung ist sehr überzeugend, schließlich arbeitet der Helfer wesentlich gründlicher, als es der Gartenliebhaber selbst kann. Zur Pflege gehört es auch, dass die Wasserqualität stimmt. Diese muss mehrfach im Jahr mit einem speziellen Testverfahren überprüft werden. Wenn irgendwelche Ungereimtheiten auftauchen, ist schnelles Eingreifen vonnöten, da es sonst zu richtig schwerwiegenden Problemen kommen kann.

Die Teichpflege im Jahresverlauf

Was die meisten Gartenteichliebhaber gar nicht wissen: So ein Teich muss im Jahresverlauf gepflegt werden. Frühjahr, Sommer, Herbst und Winter setzen dem Gartenteich jeweils auf individuelle Art und Weise zu. Es ist wichtig, dass sich die Teichpflege immer an den Jahreszeiten orientiert und möglichst effektiv ist. Das erweist sich zwar mitunter als anstrengend, rechnet sich aber. Wer zur optimalen Zeit agiert, spart in anderen Monaten Zeit, die dann entspannt vor dem Teich zugebracht werden kann.

1. Teichpflege im Frühling

Wenn die Sonne sanft anklopft, ist es Frühling. In den Frühlingsmonaten erwacht die Natur aus ihrem Winterschlaf. Der Gartenteich ruht über den Winter ebenfalls. Bereits an den ersten Frühlingstagen sollte eine Art Grundputz erfolgen, bei dem es vorrangig darum geht, sämtliche Verschmutzungen gründlich zu entfernen. Eventuell sollten auch Pflanzen und Gewächse erneuert werden. Das ist gerade dann nötig, wenn die Teichbepflanzung den Winter nicht unbeschadet überstanden hat. Eine Reinigung von Schlamm und Algen ist ebenfalls anzuraten, denn über den Winter hat sich unter Garantie einiges angesammelt. Kaum sind diese Teicharbeiten beendet, geht es eigentlich auch schon weiter. Immerhin nähert sich der Sommer mit schnellem Schritt und in den heißen Monaten wird der Gartenteich nicht verschont.

2. Teichpflege im Sommer

Die verstärkte Sonneneinstrahlung ist für den Menschen eine Wohltat, doch für einen Gartenteich stellt die Sonne ein elementares Problem dar. Denn durch das viele Licht wachsen die Algen schneller und wer nicht aufpasst, der steht bald schon vor einer echten Herausforderung. Die Reinigung ist in den warmen Monaten extrem wichtig. Pflanzen, die am Teichrand als Blickfang wachsen, dürfen übrigens nun auch zurückgeschnitten werden. Das ist unverzichtbar, weil sie sonst irgendwann in den Teich hängen würden. Durch die heißen Temperaturen ist es nicht unüblich, dass das Wasser im Teich verdunstet. Deshalb ist es sinnvoll, wenn frisches Wasser nachgefüllt wird. Dabei muss niemand auf Leitungswasser zurückgreifen, viel verträglicher ist sowieso Regenwasser. Eine jährliche Komplettreinigung gehört übrigens zur Teichpflege. Aufgrund der witterungsbedingten Voraussetzungen darf diese gerne im Sommer stattfinden.

3. Teichpflege im Herbst

Im Herbst wird es langsam Zeit, die ersten Vorkehrungen für den Winter zu treffen. Generell ist der Herbst ohnehin die arbeitsreichste Zeit, wenn sich ein Teich im Garten einfindet, dann nimmt die Arbeit noch weiter zu. Allerdings ist das auch gut so, mit den richtigen Vorbereitungen ist der Teich nämlich zu keiner Zeit irgendwelchen Gefahren ausgesetzt. Einerseits sollten die Pflanzen zurückgeschnitten werden und andererseits ist es wichtig, dass die Wasseroberfläche sauber ist. Durch das vermehrte Laub vom Bäumen ist nämlich die Gefahr gegeben, dass der Gartenteich unter den Naturabfällen leidet und sich die Wasserqualität verschlechtert. Eventuell ist es sogar nötig, dass das Laub jeden Tag entfernt wird, das kommt aber stark auf den Standort an.

4. Teichpflege im Winter

Im Winter geht es etwas ruhiger zu. Wenn sich der Garten langsam aber sicher in den Winterschlaf begibt, ist auch im Teich nicht mehr viel los. Dementsprechend unkompliziert erweist sich die Teichpflege über die Wintermonate hinweg. Ein wenig anders sieht es aber aus, wenn der Teich mit Fischen ausgestattet ist. Dann darf der Gartenteich keinesfalls einfrieren, da die Fische sonst keine Überlebenschance hätten. Um den Teich vor dem Einfrieren zu schützen, gibt es relativ viele Möglichkeiten, die individuell zum Einsatz kommen können. Womöglich ist es sogar ratsam, sich schon im Herbst ausführlich mit dem Thema auseinanderzusetzen, wodurch dann im Winter selbst der Schutz der Teichfische keine Herausforderung sein sollte. Je gründlicher die Arbeiten im Winter erfolgen, umso einfacher lässt sich der Gartenteich im Frühjahr wieder in Betrieb nehmen.