MENU

Nischen clever nutzen – 4 Tipps

Nische in Wohnzimmer

Es ist immer öfter der Fall, dass Wohnungen Nischen aufweisen, die auf den ersten Blick besonders unpraktisch erscheinen. Problematisch sind solche Nischen vor allem in Dachgeschosswohnungen, denn beinahe jeder Raum hat diese Nischen zu bieten. Das bedeutet vor allem, dass viele Möbel gar nicht erst in die Wohnung passen. Insbesondere bei einer Wohnung unter dem Dach, mit entsprechenden Schrägen, muss im Voraus genau überlegt werden. Kleine Nischen lassen sich oftmals effektiv nutzen, doch bei Schrägen sieht es schon wieder ganz anders aus.

Wer sich für eine Wohnung mit kleinen Nischen entscheidet, der kann diese allerdings clever nutzen, nicht immer sind sie ein Hindernis. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie aus den unscheinbaren Ecken das Beste herausgeholt wird. Anbei finden sich deshalb auch wirkungsvolle Tipps, die leicht umsetzbar sind, hervorragenden Erfolg versprechen und sich mitunter als dekorativ erweisen. Fakt ist aber, dass ein wenig Einsatz notwendig ist, Fachkenntnisse braucht es jedoch keineswegs. Der Arbeitseinsatz lohnt sich, das Ergebnis kann nämlich meistens durchweg punkten.

1. Tipp – Passgenaue Möbel einsetzen

Passgenauer Schrank im SchlafzimmerNischen erscheinen auf den ersten Blick störend, nehmen sie doch einfach nur Platz weg und verhindern, dass Möbel so aufgestellt werden können, wie es vorgesehen war. Damit wird also vornehmlich Stauraum verschenkt, der dringend nötig wäre. Bisweilen ist das ein Problem, gerade bei Wohnungen, die eher klein sind, wo es also auf jeden Quadratmeter ankommt. In diesen Fällen ist es unwahrscheinlich sinnvoll, sich die passenden Möbel von einer Schreinerei anfertigen zu lassen. Der deutlichste Vorteil hierbei ist, dass sich ein Mitarbeiter der Sache annimmt und die Nischen genau vermisst. Es werden am Ende Möbelstücke designt, die perfekt in diese Lücken passen und so bestmöglichen Stauraum garantieren.

Die Möbel sehen außerdem schön aus und das wirkt sich wiederum auf den ganzen Raum aus. Solche Nischen-Möbel sind eine echte Augenweide, aber es gibt leider auch einen Nachteil. Wer nicht dauerhaft in dieser Wohnung bleibt, hat am Ende allerhand Möbel, die in einer anderen Wohnung keine Verwendung mehr finden. Es besteht zwar die Möglichkeit, dass der Nachmieter die Möbelstücke gegen eine Ablöse übernimmt, eine Garantie gibt es allerdings nicht. Ein weiteres Problem besteht darin, dass eine eventuelle Ablöse keineswegs mit dem ursprünglichen Kaufpreis verglichen werden kann, ein Verlust ist also definitiv vorprogrammiert.

2. Tipp – Regale bieten viel Stauraum

Eine deutlich einfachere und günstigere Möglichkeit wären Regale, die passgenau in die Nischen gearbeitet werden. Es gibt diverse Hersteller, die solche Lösungen im Angebot haben. Allerdings kosten diese oft etwas mehr Geld, und ob sie passen, ist am Ende auch fraglich. Leicht ist die Suche nicht, vor allem ist es Zeit, die investiert wird. Einfacher und effektiver ist es deswegen, die Regale direkt selbst anzufertigen. Dafür braucht es weder teures Werkzeug, noch sind besondere Kenntnisse notwendig. Grundsätzlich kann jeder Laie ein Regal bauen. Benötigt werden nur ein bisschen Material und Werkzeuge, die sich in jedem Haushalt finden lassen sollten:

  • Regalbretter
  • Bohrmaschine
  • Winkel
  • Schrauben
  • Säge
  • Hammer und Schraubenzieher

Am praktischsten ist es, wenn die Bretter vor Ort passend in Form gesägt werden. Mit einer Handsäge sollte das zwar ein wenig Kraft kosten, aber sehr gut klappen. Wer sich das nicht zutraut, wendet sich an den Baumarkt vor Ort. Dort werden Bretter oftmals gegen einen geringen Aufpreis in Form gebracht. Die Regale sind natürlich nicht unbedingt groß und bieten demnach auch eher beschränkt Stauraum. Sie sehen jedoch schön aus und bei Bedarf kann auch einfach nur Deko darauf abgestellt werden. Die Ecken sehen durch die Regale aber nicht mehr so leer und ungenutzt aus, was auch schon einen Vorteil darstellt.

3.Tipp – Nischen nicht vollstellen

Die Suche nach effektiven Lösungen für solche Nischen ist zwar erst einmal sinnvoll, es muss aber gar nicht sein, dass die Ecken immer bestmöglich ausgenutzt werden. Manchmal darf eine Nische auch einfach leer bleiben, was dem Raum etwas Luft verschafft. Es ist nämlich keineswegs so, dass viel Stauraum sich gut auf die Atmosphäre der Wohnung auswirkt. Je mehr Schränke und Regale in einem Zimmer stehen, desto beengter fühlt sich jeder, der diesen Raum betritt. Da sind Nischen auch keine Ausnahme, denn wenn diese überall und komplett vollgestellt werden, dann kann das schnell einen negativen Effekt haben. Es wäre deswegen viel ratsamer, sich im Voraus zu überlegen, wo Stauraum sein muss und wo darauf verzichtet werden könnte. Andernfalls bieten sich die Nischen auch zu Dekorationszwecken an. Aufgrund des wenigen Platzes wären hängende Wohnaccessoires sinnvoll. Es gibt aber noch viele andere Optionen, wie sich kleine Schrägen und Nischen wirkungsvoll in Szene setzen lassen.

4. Tipp – Nischen als Lichtquelle verwenden

Nischen sind prädestiniert, um als Lichtquelle zu fungieren. Aufgrund der Formate können Lampen verschiedensten Ausmaßes dort untergebracht werden. Die Lichtquellen beleuchten die komplette Nische und schaffen dort eine Art Hingucker. Das wiederum wirkt sich auf den kompletten Raum aus, denn bekanntermaßen sorgen viele Lampen für Wohnlichkeit. Ganz besonders wirkungsvoll sind Dekolichter, die eine schöne Form aufweisen und so ohnehin schon richtig hübsch aussehen. Möglich wären außerdem farbliche Lichter, denn es handelt sich ja nur um eine zusätzliche Lichtquelle, da sind besonders helle Lampen gar nicht zwingend nötig. Die Gestaltungsmöglichkeiten sind so unwahrscheinlich vielseitig. Mit den richtigen Lampen wird eine Nische aber schnell zur wundervollen Lichtquelle und hat nichts mehr mit den unliebsamen Platzfressern gemein.

Vorherige Seite:
Nächste Seite:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.