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5 Tipps zum richtigen Rasenmähen

Die wohl wichtigste Pflegemaßnahme für den Rasen ist das regelmäßige Rasenmähen. Nur bei korrekter Pflege bleibt der Rasenteppich gesund und obendrein eine Augenweide, auch bei Rollrasen. Leider gibt es viele Fehler, die sogar von geübten und erfahrenen Gärtnern begangen werden. Dies macht allerdings die Arbeit zunichte. Selbstverständlich kommt die Frage unweigerlich auf, ob es denn wirklich zwingend notwendig ist, den Rasen dauernd zu mähen. Klarer Fall: nein! Die Konsequenz wäre dann aber bisweilen eine wunderschöne Sommerwiese, auf der auch Kräuter ungehemmt sprießen. Mit dem klassischen Idealbild eines Rasens hätte das Ergebnis also nichts mehr zu tun. Weder wäre ein Sonnenbad auf einer solch wilden Wiese möglich, noch könnten Kinder auf dem Rasen spielen. Um einen gesunden, funktionalen und schönen Rasen zu erhalten, ist es wichtig, dass er in gewissen Abständen gemäht wird. Nachfolgend finden Hobbygärtner und Profigärtner fünf Tipps, die leicht anwendbar sind und vor allem besten Erfolg versprechen. Wer sich an diese Tipps hält, der wird schon bald einen schönen Rasen im eigenen Garten haben, der zum Entspannen einlädt.

1. Regelmäßiges Mähen

Für einen schönen Rasen ist regelmäßiges Mähen unabdingbar. Es kommt allerdings auch sehr stark darauf an, welche Wetterbedingungen vorherrschen und welche Jahreszeit gerade ist. Mit einem wöchentlichen Mähgang ist aber durchaus ein guter Richtwert erreicht. Bei einem Mähgang geht es vorrangig um den regelmäßigen Schnitt, der die Gräser verzweigen lässt. Dadurch wächst der Rasen lückenlos und gesund nach. In den Monaten Mai und Juni kann es passieren, dass einmal wöchentlich nicht ausreicht, schließlich wächst der Rasen sehr viel schneller. Der erste Schnitt sollte im Frühjahr stattfinden, sobald kein Frost mehr zu befürchten ist und ein Wachstum verzeichnet werden kann. Ein letztes Mal sollte der Rasenmäher im Herbst eingesetzt werden, damit der Rasen für den Winter gerüstet ist.

2. Der richtige Zeitpunkt

Grashalme sind relativ empfindlich – deswegen sollte der Rasen bloß in trockenem Zustand gemäht werden. Hat es am Tag zuvor geregnet, bleibt der Rasenmäher am besten in der Gartenhütte. Sobald die Klingen des Mähers auf die feuchten Grashalme treffen, nimmt der Rasen einen Schaden. Schlimmstenfalls wächst die Wiese nicht mehr so schön nach. Es ist deswegen sinnvoller, die Schneidemesser ausschließlich auf trockene Grashalme treffen zu lassen. Diese können leichter gegriffen und gekürzt werden. Das schont den Rasen nachhaltig.

sprinkler of automatic watering in garden

3. Den richtigen Rasenmäher wählen

Im Baumarkt wird schnell klar, die Auswahl verschiedenster Rasenmäher könnte kaum umfangreicher sein. Zur Krönung beteuern alle Hersteller, sie hätten das beste und effektivste Modell im Angebot. Es ist also schwer, einen Rasenmäher auszuwählen. Allerdings ist es in der Realität keine sonderliche Herausforderung, das Gerät muss nämlich bloß wesentliche Grundfunktionen mitbringen. Grundsätzlich bleibt sogar festzustellen, dass es recht zweitrangig ist, ob es sich um einen Walzenmäher, Luftkissenmäher oder Sichelmäher handelt. Wichtig ist viel eher, dass die Messerklingen scharf sind. Je schärfer die Messer, desto effektiver auch der Mähvorgang. Aus diesem Grunde müssen sie auch mindestens einmal im Jahr zum Fachmann und dort geschliffen werden. Bei besonders viel Wiese oder aber einem überdurchschnittlichen Einsatz kann es auch sein, dass der Schleifvorgang zwei oder gar drei Mal jährlich wiederholt werden muss.

Rasenmäher im Garten

4. Die Schnitthöhe

Auch auf die Schnitthöhe kommt es bei der Rasenpflege an. Durchschnittlich sind drei bis fünf Zentimeter Mähhöhe als optimal zu beschreiben. Doch natürlich spielt der Geschmack bei dieser Entscheidung auch ein bisschen herein. Enorme Abweichungen sind mitunter wenig sinnvoll, da der Rasen sonst negative Folgen hinnehmen müsste. Sofern der Rasen zu niedrig abgeschnitten wurde, dann ist nicht nur ein größerer Wasserbedarf die Folge, die Rasenfläche braucht auch wesentlich mehr Pflege. Bei einem zu kurzen Rasen besteht überdies die Gefahr, dass er durch Hitze geschädigt wird und die Sonne Verbrennungen hervorruft. Schlimmstenfalls lässt sich der Rasen dann nicht mehr retten.

Es gibt diverse Rasenmäher, bei denen eine Einstellung mithilfe von Stufen funktioniert. In diesem Falle ist ein Blick in die Bedienungsanleitung unumgänglich, damit die Schnitthöhe passt. Es empfiehlt sich, ein Stück Rasen zur Probe zu mähen – so lässt sich überprüfen, ob die Einstellung stimmt.

5. Radikale Schnitte vermeiden

Insbesondere in der Urlaubszeit ist es schnell passiert, dass der Rasen einen Wachstumsschub hatte und er in voller Pracht erstrahlt. In diesem Falle ist eine Radikallösung keinesfalls sinnvoll. Auch wenn es praktikabel erscheint, darf der Rasen nicht in einem Rutsch von 10 Zentimetern auf zwei Zentimeter gekürzt werden. Generell ist davon auszugehen, dass der Rasen hier einen Schock davontragen würde und weniger dicht nachwächst. Auch Seitentriebe sind nicht ungewöhnlich. Das ist wiederum sehr negativ, weil Seitentriebe die Optik doch eher negativ beeinflussen. Ein hoher Rasen darf deswegen bloß um ein Drittel gekürzt werden, denn dies stellt einen gesunden Richtwert dar, von dem erst einmal keinerlei Gefahr ausgeht. Danach braucht die Wiese auch eine Pause, bevor es dann weitergeht. Nur mit einem möglichst schonenden Vorgehen kann garantiert werden, dass der Rasen gesund bleibt und für viel Freude im eigenen Garten sorgt. Schließlich geht es genau darum.

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